Rückenschmerzen beim Hund? So lindern Sie Schmerzen!

Wie ein Großteil der Menschen, haben auch Hunde Rückenschmerzen. Schwedische Forscher fanden nun raus, dass mehr als 63% aller Hunde von Rückenschmerzen geplagt werden. Problempunkt ist dabei meist der Übergang vom hyperbeweglichen Unterrücken zur starren Brustwirbelsäule. Die Ursachen dafür ist ganz unterschiedlich -  oft sind Rückenschmerzen bei Hunden durch eine einfache Stauchung, die beim Spielen oder Toben passiert ist oder wenn der Hund sich mal vertritt. Allerdings gibt es auch Hunde, deren Rückenprobleme aus anderen Problematiken resultieren. Für beide gibt es MIttel und Wege zu helfen. Wie man einem Hund mit Rückenschmerzen behandelt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Anatomie des Hundes

Die Anatomie eine Hundes lässt sich wie folgt erklären: 27 Wirbel, die wie beim Menschen durch Bandscheibe, Wirbelgelenke, Muskeln und Bänder miteinander verbunden sind. Entlang der Wirbelsäule fließt der Wirbelkanal, der das Rückenmark umschließt sowie die Nervenwurzeln, die die Befehle des Gehirns an den Körper weiterleiten. Rückenschmerzen beim Hund treten auf, wenn eines der genannten Komponenten nicht richtig funktioniert. Rückenschmerzen sind demnach keine Diagnose, sondern nur die Konsequenz. Es muss entsprechend rausgefunden werden, was die eigentliche Ursache ist.

 

Symptome für Rückenschmerzen beim Hund

Da Hunde ungern Schwäche zeigen und Schmerzen verstecken, sollten Sie bei Ihrem Tier genau hinschauen. Rückenschmerzen erkennt man bei einem Hund unteranderem an folgenden Symptomen.

Zunächst tritt meist der Fall ein, dass ein an Rückenschmerzen erkrankter Hund nicht mehr Gassi gehen möchte. Er stockt beim Gehen und Stufen oder Erhöhungen bereiten ihm Probleme. Oft setzen Hunde mit Rückenschmerzen sich auffallend oft hin und haben keine Lust zu spielen. Dabei halten sie den Kopf tief und krümmen den Rücken. Dadurch verkrampft sich die Muskulatur. Auch das Fressen verweigert ein Hund, falls ihm z.B. der Napf zu tief steht. Wenn man versucht mit Ihm zu kuscheln oder sie hochzuheben, wehrt sich der Hund. Ist der Druck beim Streicheln zu hoch können Rückenprobleme beim Hund außerdem zu Zucken und Ausweichen führen.

 

Tipps zur Linderung der Schmerzen

Sofern Ihr Hund Rückenschmerzen oder Rückenprobleme hat oder ein auffälliges Verhalten, wie einen schwankenden Gang oder die be-

schriebenen Symptome aufweist, sollten Sie sofort zum Tierarzt gehen. Sie selber können allerdings auch etwas tun, damit Ihr Hund die Schmerzen besser aushält bzw. das Rückenschmerzen beim Hund gar nicht erst auftreten.

  1. Wie Menschen beim Sport sollte auch ein Hunde, der tobt und spielt, aufgewärmt sein. Wenn ein Hund "kalt" aus dem Auto springt und direkt losrennt, birgt das ein gesundheitliches Risiko. Hindern Sie Ihren Hund deshalb am Sprung aus dem Auto und führen Sie Ihn zunächst an der Leine. 
  2. Nach dem Spielen wird die Muskulatur eines Hunde genauso schnell kalt, wie die eines Menschen. Wie ein Fußballer, der während des Spiels kalt wird, wenn er nicht spielt, muss ein Hund nach längere Pause, wie z.B. beim Hundetraining, langsam wieder anfangen oder gar aufhören. Kalte Muskulatur führt nämlich ebenso schnell zu muskulären Problemen, wie beim Herrchen.
  3. Bei akuten Rückenproblemen kann ein orthopädisches Hundebett für Hunde hilfreich sein. Der sogenannte viscoelastische Schaumstoff passt sich dem Körper Ihres Hundes an. Das führt dazu, dass das Hundebett oder Hundekissen die Wirbelsäule korrekt lagert, Druckpunkte reduziert und Schmerz lindern kann (gehe zu: orthopädisches Hundebett).
  4. Stellen Sie das Hundebett dorthin, wo Ihr Hund Sie sehen kann, damit er trotz weniger Bewegung weiß, dass Sie da sind.
  5. Seinen Sie ruhig und gelassen in Gegenwart Ihres Hundes. Je aufgebrachter das Herrchen ist, desto mehr Stress und Angst empfindet auch Ihr Hund. Achten Sie allerdings darauf, dass Medikamente vom Tierarzt auch wirklich genommen werden.

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