Steuer sparen mit dem Hund? So geht's!

Für viele Hundebesitzer ist die Hunde Steuer eine ungerechte Gemeinsteuer, die das Land für unseren Hund einbehält. Für unseren Mops zahlen wir beispielsweise jährlich ca. 150€ an das Finanzamt. Über die Sinnhaftigkeit dieser Steuer lässt sich streiten, zumal auf andere Tiere keine Steuer erhoben wird. Doch soll dieser Blogartikel thematisieren, wie man mit unserem Hund steuern spart. Untenstehend haben wir deshalb die besten Steuertricks für Mops und co. zusammengefasst!

1. Hundehaftpflicht

Wie viele andere Versicherungen auch, kann die Hundehaftpflicht selbstverständlich von dem zu versteuerndem Einkommen abgezogen werden. Die Hundehaftpflicht ist eine Sonderausgabe, die zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen gehört und demnach abgesetzt werden kann. Nach § 10 Abs. 1 Nr. 3a EStG können ledige Personen insgesamt maximal 1.900€ geltend machen. Andere Versicherungen für den Hund, wie Hunde Unfallversicherung oder Hunde Krankenhaus Versicherungen haben allerdings keine steuerliche Auswirkungen.

 

2. Haushaltsnahe Dienstleistungen

Für Hundebesitzer, die sich nicht so gut mit unseren Steuergesetzen auskennen, definiere ich haushaltsnahe Dienstleistungen in Bezug auf den Hund, wie folgt: Alle Kosten für Betreuung, Hundepflege, Tierarzt oder Abrichten eines Hundes. Das bedeutet, alle diese Kosten sind zu 20% absetzbar, insofern sie in eigenem Haushalt, d.h. in der Wohnung, im Haus oder auf dem Grundstück, stattgefunden haben. Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung von Hundedienstleistungen ist zudem, dass eine Rechnung ausgestellt wurde, die unbar, also per Überweisung, Paypal etc. bezahlt wurde.

3. Außergewöhnliche Belastungen

Brauchen Sie auf Grund einer Krankheit oder Behinderung (z.B. Begleithunde bei körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen, Blindenhund) ihren Hund, können Sie die Beträge, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden, als außergewöhnliche Belastungen geltend machen.

 

4. Berufliche Nutzung

Falls Sie Mops & co. beruflich brauchen, können Sie Kosten für Futter, alle Versicherungen, Tierarzt oder Abrichten unter dem Punkt Betriebsausgaben abschreiben. Dieser Fall tritt vor allem  für Wachhund, im Hundehandel, bei der Hundezucht oder für z.B. Schäfer auf.

 

Durch Mops Pippa haben wir uns ausgiebig mit dem Thema Hunde Steuer und Steuern sparen mit dem Hund auseinander gesetzt. Deswegen hoffen wir natürlich Euch mit diesem Blogartikel ein wenig Aufschluss gegeben zu haben. Für Fragen oder Anregungen, freuen Wir uns über jede Art von Kommentaren zum Thema Steuertricks für den Hund und alle anderen Themen!


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Steuertricks für den Hund - unser Mops gibt Aufschluss.

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